Fakten Gebärmutterhalskrebs
In der Gebärmutter können sich zwei Arten von Krebs entwickeln. Gebärmutterkörperkrebs
geht von der Schleimhaut aus, die den Gebärmutterkörper innen auskleidet. Gebärmutterhalskrebs
entwickelt sich aus den Schleimhautzellen des Gebärmutterhalses oder des Muttermundes. Der Gebärmutterhals ist der untere Teil der Gebärmutter, der in die Scheide mündet.
In der Gebärmutter können sich zwei Arten von Krebs entwickeln
© KLS
Bei fast allen Frauen, die an Gebärmutterhalskrebs erkranken, liegt eine chronische Infektion mit bestimmten humanen Papillomaviren (HP-Viren oder HPV) vor. Diese Viren werden hauptsächlich beim Geschlechtsverkehr übertragen. Meist merkt man nichts von dieser Infektion. In einigen Fällen jedoch wird die Infektion chronisch und dadurch steigt das Risiko, dass bei der betroffenen Frau eine Krebsvorstufe oder sogar Gebärmutterhalskrebs entsteht.
Eine solche Vorstufe oder auch ein Krebs kann dank dem Krebsabstrich entdeckt werden. Für Mädchen und junge Frauen bis 26 Jahre besteht zudem die Möglichkeit, sich gegen die gefährlichsten HP-Viren impfen zu lassen.
Gebärmutterhalskrebs gehört zu den Krebsarten, die früh erkannt und behandelt werden können. Frauen sollten deshalb ab dem ersten Geschlechtsverkehr regelmässig einen Krebsabstrich machen lassen. Das gilt auch für geimpfte Frauen, denn die HPV-Impfung schützt nicht vor allen HP-Viren, die Gebärmutterhalskrebs auslösen können.
Zahlen zu Gebärmutterhalskrebs
Gebärmutterhalskrebs gehört in der Schweiz zu den seltenen Krebsarten. Jährlich erkranken in der Schweiz etwa 250 Frauen an Gebärmutterhalskrebs, 90 Frauen sterben an der Krankheit. Jedoch wird jedes Jahr bei 5000 Frauen eine Krebsvorstufe festgestellt.
Gebärmutterhalskrebs trifft auch junge Frauen. Rund die Hälfte der erkrankten Frauen ist zum Zeitpunkt der Diagnose unter 50 Jahre alt.
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